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Technische Erklärungen

An dieser Stelle sollen einige technische Fragen zur Herstellung von kolloidalem Silber erklärt werden, die sich im Laufe der Zeit aus zahlreichen Anfragen von Interessenten und Kunden ergeben haben. Das ist nicht zuletzt den vielen verwirrenden Angaben im Internet geschuldet.

Polaritätswechsel versus Elektrodenschlamm?

Seit geraumer Zeit wird eine angeblich neue Technologie "Polaritätswechsel" oder auch Elektrodenumschaltung" angepriesen. Manche Geräte werden auch als "getaktet" oder "pulsierend" bezeichnet. Durch diesen Polaritätswechsel soll angeblich die Bildung von Elektrodenschlamm verhindert werden. Dabei wird je nach Gerätetyp ganz einfach nur die Polarität der Elektroden im Abstand von mehreren Minuten bis hin zu mehrmals in der Sekunde umgekehrt, wobei es sich bei letzteren meist nur um Versuchsaufbauten handelt.
Tatsächlich ist dieses Verfahren dem Entwickler des Ionic-Pulsers bereits seit Beginn des Jahrhunderts bekannt und wurde nach zahlreichen Tests auf Grund der festgestellten Mängel verworfen!

Was geschieht beim Polaritätswechsel tatsächlich?
Eleketrodenschschlamm, in Form von Silberoxid und elementarem Silber, entsteht immer bei der Herstellung von kolloidalem Silber mittels Elektrolyse und läßt sich elektronisch leider nicht verhindern! Also auch beim Polaritätswechsel entstehen gleichermaßen Silberoxid an der einen und Elektrodenschlamm (Dendriten, große Cluster elementaren Silbers) an der anderen Elektrode.
Wie bereits teilweise mit bloßem Auge zu erkennen ist, wird bei der Umpolung ein Großteil der Silber- und Silberoxidpartikel staubförmig in das Wasser abgestoßen, wobei die bereits gebildeten "Mikrodendriten" bei jeder Umpolung schlagartig in große Partikel zerfallen, die sich dann mitunter als grießförmiger Bodensatz wiederfinden. Ein Rest verbleibt an den Elektroden.
Bei Intervallen von wenigen Sekunden sind diese Vorgänge allerdings für das bloße Auge nicht mehr wahrnehmbar und es ensteht der völlig falsche Eindruck eines ausbleibenden Elektrodenschlamms. Man unterliegt in dem Fall also einer groben Täuschung!

Damit wird aber die Bildung des Elektrodenschlamms jeglicher Kontrolle entzogen und eine gezielte Entfernung des selben unmöglich gemacht.

Aber weshalb sollte der Elektrodenschlamm entfernt werden, wenn es sich dabei doch nur um Silberpartikel handelt?
Das größte Problem dabei ist, daß es sich bei diesen Ablagerungen um sehr große Partikel handelt, worauf die grießförmigen Ansammlungen am Glasboden eindeutig hinweisen. Deshalb legen wir größten Wert darauf, daß davon so wenig wie möglich in die Lösung gerät. Dazu kommt noch, daß sich an der anderen Elektode Silberoxid bildet, welches keinesfalls in die Lösung geraten sollte, da es sich um eine nicht gerade unproblematische Substanz handelt.

Durch Vergrößerung im Zeitraffer ist gut erkennbar, wie ganze "Schlamm-Schwaden" in das Wasser zerstäubt werden. Man beachte das wechselnde Hell- Dunkelwerden der Oberflächen! Dabei handelt es sich nicht um ein Lichtflackern, sondern tatsächlich um den Wechsel von Oxidbildung einerseits und der Abstoßung andererseits an den Elektroden:

Zerstäubung von Elektrodenschlamm bei Umpolung

Monatelange Forschung mit zahlreichen Versuchen führten zu der eindeutigen Erkenntnis, daß Elektrodenschlamm mit elektronischen Mitteln nicht zu verhindern ist.

Verminderte Silberabgabe bei Polaritätswechsel
Durch jede Umpolung sinkt die Stromstärke bis zu unter 50% ab und muß erst wieder allmählich ansteigen. Selbst Geräte mit komplizierter und mikroprozessorgesteuerter Technik sind nicht annähernd  in der Lage, diese Stromschwankungen zu beherrschen. Das führt zu völlig unkontrollierbaren Schwankungen in der Silberabgabe und bis zu über zehnmal längeren Herstellungszeiten. Ein qualitativ besseres kolloidales Silber entsteht dadurch jedenfalls ganz und gar nicht!

Geräte-Prüfungen
2015 untersuchten wir mehrere Geräte mit dieser Technologie. Wärend der Hersteller Abweichungen von unter 2% angab, konnten wir Defizite in der Silberabgabe bis nahezu 50% feststellen! Durch die grießförmigen Ausfällungen lagen die Konzentrationsdefizite noch darüber, teilweise bis über 60%!
Inzwischen wurden uns diese Ergebnisse von einem unabhängigen deutschen Analytik-Labor eindrucksvoll bestätigt. Die originalen Meßprotokolle liegen uns vor.
Untersuchungen von Geräten anderer Hersteller mit dieser Technologie fielen teilweise noch schlimmer aus.


Gleichmäßige Elektrodenabnutzung durch kontinuierliche Umpolung

Die Behauptung, daß nur durch den Polaritätswechsel die Elektroden gleichmäßig abgenutzt werden, ist falsch. Denn das ist genauso ohne Umpolung der Fall:
Denn wenn man nicht bewußt die Elektroden immer in die selbe Buchse steckt, erfolgt ganz von selbst eine gleichmäßige Abnutzung. Das ist auf dem Bild deutlich erkennbar. Dafür bedarf es keiner gesonderten Schaltung.

Aus unserer Sicht erweist sich der Polaritätswechsel, die kontinuierliche Umpolung der Elektroden, als völlig untauglich, ja sogar als kontraproduktiv, weshalb sie nach wie vor beim Ionic-Pulser-System nicht eingesetzt wird.

Stromregelung und Strombegrenzung*

Strombegrenzung:
Der Name sagt es bereits - der Strom wird auf einen Maximalwert begrenzt, meist durch einen Vorwiderstand oder durch Spannungsabsenkung innerhalb einer elektronischen Schaltung.
Durch die Strombegrenzung soll ein unkontrolliertes Ansteigen von Stromstärke und Silberkonzentration durch die sich erhöhende Leitfähigkeit des Wassers verhindert werden.

Häufig wird zur Herstellung von kolloidalem Silber aber nur ein einfacher Vorwiderstand verwendet. Dieser begrenzt zwar den Strom auf einen Maximalwert, kann aber natürlich nicht auf die sich kontinuierlich ändernde Leitfähigkeit des Wassers reagieren. Das hat zur Folge, daß der am Herstellungsbeginn extrem hohe Wasserwiderstand im schlimmsten Fall die Stromstärke so weit herabsetzt, daß keine meßbare Silberabgabe mehr erfolgen kann. Das ist auch der Grund, weshalb immer wieder die Verwendung von Leitungswasser bzw. Mineralwasser empfohlen wird - was aber unbedingt abzulehnen ist => siehe Silbersalzbildung.
Genaue Konzentrationen sind damit grundsätzlich nicht möglich.

Stromregelung:
Durch eine elektronische Regelung wird die Stromstärke auf vorgegebenen Werten gehalten. Die sich ändernde Leitfähigkeit des Wassers wird dabei ausgeglichen. Das heißt, wenn die Leitfähigkeit des Wassers zu niedrig ist, wird die höchstmögliche Stromstärke zugelassen und bei steigender Leitfähigkeit entsprechend begrenzt. Damit beinhaltet die Stromregelung naturgemäß auch eine Strombegrenzung.
Richtig geregelte Silbergeneratoren können problemlos mit destilliertem Wasser arbeiten und kommen ohne Zusätze aus.

Die Verwendung einer einfachen Stromregelung garantiert aber noch lange nicht genaue Konzentrationen.

=> Das gesamte Ionic-Pulser®-System arbeitet von Anfang an mit einer intelligenten elektronischen Regelung*, die von Wolfgang Jenkner entwickelt wurde. Damit wird eine genaue und reproduzierbare Silberabgabe gewährleistet.

* Es sei hier darauf hingewiesen, daß die von uns verwendeten Begriffe nicht mit den Defionitionen der Elektronik konform gehen müssen. Es ist jedoch nicht unsere Aufgabe, fachliche Definitionen zu wiederzugeben. Die hier genannten Begriffe sollen dem Laien die gravierenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Gerätschaften verdeutlichen. Denn es ist nun mal nicht das selbe, ob sich vor den Elektroden lediglich ein billiger Widerstand befindet, der eben nichts anderes kann, als den Stron zu begrenzen und dabei weitestgehend jede Silberabgabe verhindert, oder ob es sich um ein Gerät handelt, dessen Elektronik den Strom an die Gegebenheiten des Wassers anpassen und damit akzeptable Ergebnisse liefern kann.